Flucht und Migration

Toleranz lernen in einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR-SMC)

Es erfordert Mut, sich gegen Ausgrenzung, Intoleranz und Rassismus zur Wehr zu setzen. Am besten gelingt das gemeinsam in einer Gruppe, in einer Klasse, in einem Schulverbund. Und deshalb gibt es das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ich bin stolz ein Teil dieses größten deutschen Schulnetzwerks zu sein – als Patin von zwei teilnehmenden Schulen, dem Theodolinden Gymnasium und dem Gymnasium in Kirchheim.

Gymnasium Kirchheim

Gymnasium Kirchheim


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Antwort auf Köln: Nein zu sexualisierter Gewalt. Nein zu Rassismus.

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Panikmache bei Ausgabe für Flüchtlinge

Verärgert bin ich über die Behauptung des CSU-Finanministers Söder, er sehe sich mit nie geplanten Ausgaben für Bildung und Soziales konfrontiert, und werde wegen der Kosten für Geflüchtete in die Rücklagen greifen müssen. Das nenne ich unlautere Panikmache, und auch unehrlich! Seit Jahren betreibt die CSU eine zügellose Ausgabenpolitik und plündert die Sparguthaben des Freistaates, um die vielen Sonderwünsche von Fraktion und Staatsregierung zufrieden zu stellen.

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Pressemitteilung: CSU-Forderung nach Deutsch- und Wertekursen passt nicht zu den neuesten Regelungen in der Asylpolitik – Echte Unterstützung bei Integrationsbemühungen wäre sinnvoller

Jeder Flüchtling, heißt es in der Beschlussvorlage für die Klausurtagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth, müsse sich „im Rahmen einer Integrationsvereinbarung zu unseren Werten, unserer Rechtsordnung und den Regeln eines friedlichen Zusammenlebens bekennen“. Dazu zählt die Partei auch eine Pflicht zum Besuch von Sprach- und Integrationskursen.

„Das ist ungeheuerlich und fast schon geheuchelt“, meint die haushalts-politische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Claudia Stamm. „Gerade erst wurde von der Bundesregierung für Flüchltinge vieler Nationalitäten die  Kostenübernahme für Deutschkurse durch die Bundesagentur für Arbeit gestrichen.“ Nur noch für Flüchtlinge aus Irak, Iran, Syrien und Eritrea sollen weiterhin Sprachkurse bezahlt werden. Selbst freie Plätze in den angebotenen Kursen dürfen nicht mit TeilnehmerInnen aus Afghanistan oder anderen – angeblich sicheren – Herkunftsländern belegt werden. Außerdem soll die Karenzzeit, in der Kinder nicht in den deutschen Kindergarten und die Schule gehen dürfen, von drei auf sechs Monate verlängert werden. „Das ist genau das Gegenteil von der jetzigen Forderung. Solche Regelungen verhindern Integration und machen es den Kommunen und den Verantwortlichen vor Ort sehr schwer.  Geht es bei der Integrationsvereinbarung also nur um eine publikumswirksame Forderung oder sollen echte Integrationsbemühungen stattfinden? Für echte, pragmatische Integrationsunterstützung anstelle weiterer bürokratischer Hürden braucht die CSU nur einmal die vielen Tausend Ehrenamtlichen zu befragen. Diese sehen seit mehreren Monaten, was nötig ist und bei der Integration hilft. Parolen wollen die Kommunen und Ehrenamtlichen sicher nicht mehr hören.“ Und zum Thema „Vereinbarung zu unseren Werten“ hat die Abgeordnete auch einen Rat parat: „Fragen Sie die Kirchen, die in der Vorweihnachtszeit recht deutlich gesagt haben, was sie vom CSU-Kurs im Umgang mit den Flüchtlingen halten.“

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