Mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit – in der Hoffnung auf ein besseres Jahr 2019

Liebe alle,

das Jahr 2018 war sehr einschneidend für mich – so sehr, dass mir nach wie vor oft Worte fehlen. Mein Leben hat sich grundlegend verändert. Meine Prioritäten liegen, müssen jetzt wo anders liegen: Ich muss mehr Verantwortung für meine wunderbare Familie übernehmen. Der Schicksalsschlag hat mein Leben viel mehr verändert als mein Ausscheiden aus dem Landtag.

Am 30. Oktober habe ich nach fast 10 Jahren Zugehörigkeit zum bayerischen Landtag meine Schlüssel und meine MdL-Karte bei der Verwaltung abgegeben. An dieser Stelle will ich mich bei den ganz wunderbaren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landtagsamts von der Pforte bis zur Spitze des Hauses bedanken. Ich werde einige davon regelrecht vermissen.

Doch meine politische Arbeit ist mit dem Ausscheiden nicht beendet. Im Gegenteil: Die drei Großdemonstrationen von „NoPAG“„ausgehetzt“und „Jetzt gilt´s“ haben gezeigt, dass echte Oppositionspolitik in Bayern längst außerparlamentarisch stattfindet. Der mutige Wahlkampf hat mich überzeugt, dass der Schritt zu einer neuen, anderen Partei richtig war. Viele Menschen interessieren sich plötzlich für Politik und engagieren sich. Für die Rechte von MigrantInnen, für queere Belange, für Rechtsstaat und Demokratie. In den nächsten Jahren will ich mit mutigen Mitstreiter*innen dafür kämpfen, dass die Ideen und Konzepte für eine gerechte, soziale und ökologische Zukunft zu einer politischen Macht werden. Ich freue mich darauf, mit Ihnen und Euch für eine Welt einzutreten, die statt Smartphones und SUVs Mensch und Umwelt im Auge hat.

Der Kampf für eine bessere Welt ist sicher auch im Sinn meines verstorbenen Mannes, war er doch derjenige, der immer mit Leib und Magen die Klimakonferenzen mit seinem Blick festhielt. Gerade musste ich die erste COP ohne Live-Berichterstattung und seine tollen Fotos erleben.

@Hajü Staudt – passend zu Greta, dem Mädchen, das die diesjährige COP wach gerüttelt hat, lesen die JournalistInnen in Paris „DO.THERE IS NO TRY.“

Mein Leben ist von Beginn an von Politik und vom Einsatz für eine gerechtere Welt geprägt. Politik wird sicher auch mein künftiges Leben begleiten – wie und in welchem Umfang wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Dieser Newsletter hat in den vergangenen Jahren vor allem über meine politische Arbeit im Landtag berichtet. In Zukunft möchte ich über meine außerparlamentarische Arbeit schreiben, über Themen und Menschen informieren, die Eure Aufmerksamkeit, Solidarität und Engagement brauchen. Ebenso wie mein Leben wird sich auch dieser Newsletter deshalb ändern. Vielleicht wird er etwas seltener, unregelmäßiger erscheinen, vielleicht aber auch etwas bunter werden und befreiter. Ich bin selbst gespannt.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die Unterstützung bei meiner Arbeit bedanken, auch für Ideen und Entwurf des Newsletters: Ein großes Danke an meine MitarbeiterInnen, an KollegInnen, an die vielen, die sich mit Ihren Anliegen und Ideen an mich gewandt haben und an diejenigen, die mich bei meinen Anliegen unterstützt haben. Bei den vielen ReferentInnen meiner Fachgespräche im Landtag; vor allem ein Riesen-Danke an alle, die mir auch in schweren Tagen zur Seite standen. Dies hat mich des öfteren sehr, sehr gerührt.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein wundervolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein mutiges, neues Jahr 2019!

(Ganz ehrlich: Ich könnte ein besseres gebrauchen)

Ihre und Eure

Claudia Stamm

P.S. Über meine Aktivitäten und Termine können Sie sich gern über folgende Kanäle informieren bzw. mit mir in Kontakt treten: Meine Homepage | Über Facebook, mein privater Account

Leider habe ich die „Obergrenze“ für Freundschaftsanfragen bei Facebook erreicht und kann nur selten neue Anfragen annehmen. Daher gibt es noch diese Seite, sie wird hauptsächlich von meinem Team geführt (deswegen gibt es dort sogar gelegentlich mehr Informationen)

Per Twitter: Ich persönlich | Mein Team

Natürlich können Sie meine politische Arbeit auch auf den Seiten von mut verfolgen. Auf der Homepage verlinken wir alle Social Media Kanäle unserer Partei, gerne können Sie sich auch dort für den Newsletter anmelden: mut-bayern.de


 

„Miss Homophobia“

„Miss Homophobia“ – den Preis gibt es jetzt zum vierten Mal.
Das, was ich bei jeder Rede zum Thema Gleichstellung gesagt habe: Die “Ehe für alle” ist nichts weiter als eine Frage der Gerechtigkeit. Niemand muss betroffen sein, um sich dafür einzusetzen…dass eine führende Politikerin wie Annegret Kramp-Karrenbauer zu so absonderlichen Vergleichen greift, ist tatsächlich auch verwunderlich, aber auch daneben. Ihr „gebührt” der Preis zurecht: „Enough is Enough“: AKK IST „MISS HOMOPHOBIA 2018“

Internationaler Tag der Migrant*innen

Heute ist Internationaler Tag der Migrant*innen

Die Verabschiedung des Migrationspaktes der Vereinten Nationen letzte Woche – die Verabschiedung des Flüchtlingspaktes gestern – es scheint, als wäre alles was in Richtung Gerechtigkeit und Humanität geht irgendwas Verwerfliches. Schräg genug, beide Pakte sind eh nur “unverbindliche Menschenrechtsempfehlung” – aber in diesen schrillen Zeiten stellen so manche bereits Errungenes wieder in Frage.

Dies bedeutet aber auch, dass wir uns intensiver da gegen stellen müssen, um Errungenes nicht aufzugeben.

#MigrantsDay  #TagderMigranten

 

 

Der Tag der Menschenrechte

Der 10. Dezember, der Tag der Menschenrechte, ist dieses Jahr ein besonderer.

Es ist der 70. Jahrestag der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch von Jahr zu Jahr wird die Trauer oder Besorgnis größer, wenn der 10. Dezember sich nähert:
Die unverbindliche Erklärung von damals ist in den 70 Jahren nicht verbindlicher sondern unverbindlicher geworden.
Menschenrechte – Menschenwürde – statt für mehr Menschen zu gelten werden mehr ausgeschlossen.
Betrachtet man nur die Abschottung Europas, ja, man/ wir in Kauf nimmt/ nehmen, dass Menschen sterben, weil man nicht dafür sorgt, dass es genug RetterInnen auf See gibt. Es sogar fertig bringt, ehrenamtliche Seenotrettung zu kriminalisieren.
Menschenrechte – Menschenwürde werden hier zunehmend nur dem “deutschen Menschen” zugestanden. Aber auch da sind sie in Gefahr.
In Zeiten, in denen Polizeigesetze es ermöglichen, dass Menschen ohne Anwalt und ohne Straftat in Haft kommen können, sind auch die Menschenrechte des “deutschen Menschen” nicht wirklich verbindlich.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
Welcher Teil von “Alle Menschen” ist hier so schwer verständlich?!

Es war für die damalige Zeit ein sehr großer Schritt, den die Nationen da gingen.
Nachdem man die Welt seinerzeit gerade erst in Schutt und Asche gelegt hatte und grausamste Menschenrechtsverletzungen verübt worden waren, fiel es schwer zu glauben, dass Europäer*innen nach zwei Weltkriegen wirklich in Frieden miteinander würden leben können.

Müssen wir wirklich etwa wieder Mut haben, um uns für Menschenrechte stark zu machen?


 

TEDDYBÄREN -VERKAUF ZUGUNSTEN DER MÜNCHNER AIDS-HILFE

Lieb gewordene Tradition:  heuer hat Claudia Stamm im neunten Jahr zugunsten der Münchner Aids-Hilfe Teddys verkauft.
Der Teddybären Verkauf geht auch noch weiter, wer noch einen der begehrten „Aids-Teddy 2018“ haben möchte:
Zu finden ist der Stand der Münchner Aids-Hilfe noch am 7.12. und 8.12 am Sendlinger Tor Platz und auch beim Pink Christmas Weihnachtsmarkt im Glockenbachviertel in München.

[Team Claudia Stamm]

 

Spontane Autogrammstunde
Teddy Kollektion 2018
Stand am Sendlinger Tor
Stand am Sendlinger Tor

 

 

 

 

 

 

Pink Christmas Weihnachtsmarkt
Pink Christmas Weihnachtsmarkt im Zelt der Münchner Aidshilfe
Pink Christmas Weihnachtsmarkt
Pink Christmas Weihnachtsmarkt – Teddywand

 


 

 

 

 

 

Podiumsdiskussion “DER NEUE BAYERISCHE LANDTAG – VIELFALT IN BAYERN FORDERN UND FÖRDERN”

Am 21. November fand die zweite Veranstaltung der Reihe “Queer und unpolitisch?“ zum Thema: “DER NEUE BAYERISCHE LANDTAG – VIELFALT IN BAYERN FORDERN UND FÖRDERN” in Würzburg statt. Diskussionsthema war, was von der zukünftigen Landesregierung und dem Landtag im Bereich der Vielfaltspolitik zu erwarten ist.

Völliges Unverständnis äußerte Claudia Stamm in der Diskussion, dass man im Landtag Bayern der AFD den Sitz des Bildungsausschusses überlässt – Zeitungsberichten ist zu entnehmen, dass die Lehrer*innen-Verbände dies genauso sehen, was jetzt nicht wirklich verwunderlich ist. Gerade mit den Erfahrungen, dass in Bayern die sogenannte “Demo für alle” Einfluss auf die Sexualkunderichtlinien nehmen konnte..

Fotocredits: LSVD Bayern
Fotocredits: LSVD Bayern
Fotocredits: LSVD Bayern
Fotocredits: LSVD Bayern

 

weitere Podiumsteilnehmende waren:

Markus Ganserer, MdL, Landtag Bayern , Die Grünen
Axel Hochrein, LSVD-Bundesvorstand
Martina Kapuschinski, Queer Pride Würzburg e.V.
Sebastian Körber, MdL, Landtag Bayern, FDP
Moderation: Anne Stengel (Lambda Bayern) und Markus Apel (LSVD Bayern)
Kooperationsveranstaltung des LSVD Bayern, Queer Pride Würzburg, Queer Franken und dem schwul-lesbischen Zentrum Würzburg (WuF).

[Team Claudia Stamm] Vielen Dank an den LSVD Bayern für die Fotos!

Fachgespräche: Hintergründe & Informationsaustausch

Claudia Stamm hat auch immer versucht Hintergründe zu beleuchten und tiefer gehenden Informationsaustausch möglich zu machen.
Ein Mittel dazu waren Fachgespräche. In diesen kamen verschiedene Expert*innen für ganz unterschiedliche Themen zu Wort. Unter anderem auch Christoph Klein (im Bild links). Im Oktober letzten Jahres berichtete er im Fachgespräch bei Claudia Stamm über seine Erfindung (eine Inhalierhilfe für Asthmatiker in spezieller Form) und den Umgang der Behörden mit ihm.

Claudia Stamm im Beitrag “Der Punkt ist der, dass sozusagen momentan die Pharmaindustrie entscheidet, was auf den Markt kommen kann und was nicht. Es muss aber im Sinne von Allen sein, dass es auch andere Wege gibt (…)”

Das Team von “Kontrovers” begleitet Christoph Klein seit Jahren: „Der Millionen-Kampf eines Erfinders gegen Behörden“ Video Beitrag in der ARD Mediathek (inkl Beitrag mit Claudia Stamm)

Audio Beitrag (inkl Beitrag mit Claudia Stamm) und Infos: „Hilfe für Asthmatiker: Kampf eines Erfinders gegen die Behörden“ Beitrag auf BR24

Welt: Barbara Stamm, meine Mutter und mein politisches Vorbild

Welt Meinung-Claudia Stamm: Barbara Stamm, meine Mutter und mein politisches Vorbild

Nach 42 Jahren im bayerischen Parlament hat die langjährige Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) bei der jüngsten Wahl nicht mehr den Einzug geschafft. Ihre Tochter, Ex-Politikerin der Grünen, würdigt das Lebenswerk ihrer Mutter.

„Fast mein ganzes Leben lang warst Du Mitglied des bayerischen Landtags. Wie sagtest Du immer wieder selbst: „Es war mir nicht in die Wiege gelegt, diesen Weg zu machen.“  (…)

Im politischen Kampf zu bestehen und dabei nicht sein Herz zu verlieren. Du kannst das. Das hast Du gezeigt und bewiesen. Deswegen hast Du über alle Partei- und politischen Lagergrenzen hinweg, bei Frauen, bei Männern, echte Fans. Und ich gehöre da – bei aller unterschiedlichen Positionierung – auch dazu (…)“

Zum Welt Artikel

„Welt: Barbara Stamm, meine Mutter und mein politisches Vorbild“ weiterlesen

Merkur:„Ohne Anwalt in den Mühlen der Justiz“: Hat das Innenministerium beim Polizeigesetz gelogen?

„Ohne Anwalt in den Mühlen der Justiz“: Hat das Innenministerium beim Polizeigesetz gelogen?

(…) In Unterfranken kamen zehn Geflüchtete ohne Anwalt in mehrwöchigen Vorbeugegewahrsam, wie eine Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Abgeordneten Claudia Stamm belegt.
(…) Für Stamm war die heikle Regelung schon vor Verabschiedung des Gesetzes ersichtlich. Sie reichte im April einen Änderungsantrag im Innenausschuss ein – obwohl sie eigentlich die Novelle als ganze ablehnt, wie sie sagt. „Weil ich dachte, an dieser Stelle muss das doch gefixt werden“, erklärt sie. „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Juristen der anderen Parteien das durchwinken. Das muss doch zumindest jeder Juristen-Seele zuwiderlaufen.“ (…)

Veröffentlicht am 12.10.18
Quelle: Merkur
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AZ Interview

AZ-Interview – Was unterscheidet Ihre Partei Mut von den anderen?

Claudia Stamm:  Wichtig ist für uns, dass es Positionen gibt, die unverhandelbar sind. Bei allem Gerede, „man muss auch Verantwortung übernehmen, dafür geht man in die Politik“ – es kann mir niemand erzählen, dass nachher mit einer Regierung, in der die CSU ein großer Bestandteil ist, auf einmal die sogenannten Ankerzentren in Bayern abgeschafft werden. Oder dass es keine Abschiebungen nach Afghanistan mehr gibt. Das ist doch lächerlich. Wer glaubt denn an so etwas?” (…)

Veröffentlicht am 08.10.2018
Quelle: AZ

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