13.März 2018

Fränkisches Rückgrat

Credit: br.de

Joachim Herrmann und ich haben nicht allzuviel gemeinsam, außer vielleicht häufig komplett anderer Meinung zu sein. Seit dem Politiker „Derbläggn“ im fränkischen Burglauer haben wir eines nun wirklich gemeinsam. Beide wurden wir als „Politiker mit Rückgrat“ ausgezeichnet. Damit wurde ich in einer Reihe fränkischer CSU-PolitikerInnen in der ausverkauften Burglauer Halle ausgezeichnet, die bereits in der Vergangenheit den Preis entgegen nehmen durften wie etwa meine Mutter oder auch der neue Ministerpräsident Markus Söder. Das allein macht die Reise also schon wert, denn auch Franken gehört nicht der CSU allein und Rückgrat beweisen in Bayern viele Menschen. Vor allem PatInnen von Geflüchteten und HelferInnen von Asylsuchenden, die im Sinne Ihrer Schützlinge einen fast aussichtlosen Kampf gegen die von Joachim Herrmann geführte Asylbürokratie führen. Oder alle, die das Riedberger Horn gegen die drohende Betonierung schützen wollen. Oder die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich für den weiteren Ausbau dezentraler Energien trotz des de-facto Verbotes von Windkraftanlagen engagieren. Rückgrat ist gerade in der Politik eine zurzeit gefragte und leider viel zu seltene Eigenschaft. Ich freue mich deshalb, dass man mir diese zubilligt und nehme den Preis als Ansporn mich auch künftig für scheinbar aussichtslose Fälle und Probleme zu engagieren. Denn davon lebt die Demokratie und der Fortschritt. Wer mehr über die Preisverleihung erfahren möchte, hier ein Link zu einem Beitrag in TV Mainfranken.

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