14.März 2018

Auch der Wolf bekommt in Bayern kein Asyl. Fachgespräch am 19.3. muss verschoben werden.

Credit: Felicia Falkenkeks/wolfsschutz-deutschland.de

Seit Jahren wird er erwartet. Jetzt wo er kommt, ist die Hilflosigkeit groß. Der Wolf wird es in Bayern nicht leicht haben und die Bayern nicht mit ihm. 

Denn die ExpertInnen sind sich einig, dass er zwar keine Gefahr für Menschen darstellt – schließlich frisst er nur das Rotkäppchen – sehr wohl aber für Schafe und andere Tiere. Wie man mit dieser Gefahr umgehen will, ist völlig unklar. Deshalb wollte ich am 19.3. im Landtag mit ExpertInnen über das Thema sprechen. Über Schutzzäune und Herdenschutzhunde, über die Situation der LandwirtInnen und Vorschläge, wie und wo man in Bayern dem Wolf Platz lassen kann. Dazu braucht es auch und besonders die Experten aus den Ministerien. Doch die konnten niemand zu dem Termin schicken. Vorerst ist das Thema in Bayern tabu. Obwohl sich bereits in diesem Sommer, vor allem aber im nächsten Jahr zahlreiche junge Wölfe auf die Suche nach einem Revier in Bayern machen werden. Wenn die Wölfe wandern, ist Bayern schlecht vorbereitet. Deshalb muss die Diskussion so schnell wie möglich in Gang kommen. Wir haben nun das Umweltministerium aufgefordert, einen Termin zu nennen, an dem das Fachgespräch mit Beteiligung der bayerischen Wolfsexperten aus dem Ministerium stattfinden kann.  Sobald der Termin steht, laden wir alle Interessierten nochmal ein. Voranmeldungen gerne unter buero@stamm-bayern.de.

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