5.Oktober 2017

Erinnerung an Max Mannheimer

Gedenken an Max Mannheimer – ein Jahr nach seinem Tod erinnert der Landtag an den Überlebenden von Konzentrationslagern und erinnert an sein langjähriges Wirken für Aufklärung über den Naziterror eine Gedenkstunde gewidmet. Für mich war es eine große Ehre in der Gedenkstunde aus seinem späten Tagebuch zu lesen. Dazu hatte ich Stellen aus verschiedenen Kapiteln ausgesucht – manchmal versagte die Stimme ob des Unbeschreiblichen. 

Ganz humorig wurde es, als seine treue Gefährtin und Freundin Schwester Elija erzählte, wie sie in seinem Auftrag mir ein Buch senden sollte. Das Buch, das sie dem Künstler Max Mannheimer gewidmet hat. Die Adresse war falsch, es kam an Schwester Elija zurück, und der Postbote schrieb handschriftlich darauf „…der Absender scheint ein wenig dumm zu sein!“ Eine schöne Begebenheit, dass in dieser gerahmten Stunde das Buch „endlich“ bei mir ankam. Der Abend verlief genau wie einer, den man mit Max verbracht hätte – mit vielen Jugendlichen, mit Schaurigen bis Unvorstellbaren aus seinem Tagebuch, und mit Humor und Lachen.

Link zum Audio-Blog von Heinrich Bruns

Link zum Bericht des Bayerischen Landtags

Zurück zur Übersicht