25.Juli 2017

Pressemitteilung „Abschiebung aus Nürnberger Berufsschule – Hoffnung für Asef N.“

Foto: Hajü Staudt

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat einem neuen Asylverfahren im Falle des afghanischen Flüchtlings zugestimmt. Damit ist Asef N. derzeit nicht mehr akut von Abschiebung bedroht.
„Asef kann wieder hoffen“. Mit dieser knappen Formel brachte es sein Anwalt Michael Brenner gestern auf den Punkt, als er die Entscheidung des Bundeamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bekannt gab. „Alle anderen Verfahren“, sagte Brenner gestern auf einem Fachgespräch der Abgeordneten Claudia Stamm zum Fall, „haben sich damit vorerst erledigt.“ Neben dem Anwalt von Asef N. nahmen auch eine seiner Betreuerinnen an dem Gespräch teil und viele seiner Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich am 31.5. schützend vor ihn gestellt hatten.

„Ihre Darstellung zeichnet ein deutlich anderes Bild von den Vorgängen, als das was Innenminister Herrmann im Innenausschuss hat darstellen lassen.“ sagt Claudia Stamm. „Die laufenden Ermittlungsverfahren gegen die Schülerinnen und Schüler sollten eingestellt werden. Zivilcourage kann nicht strafbar sein.“
Die bayerische Abgeordnete reicht heute zu den Vorgängen rund um die Festnahme und versuchte Abschiebung von Asef N. im Landtag eine umfangreiche Anfrage ein.

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