26.Februar 2017

Würzburg lebt Respekt. Der dritte Weg war absolut unerwünscht.

Es war ein sehr langer Tag für die WürzburgerInnen. In der unterfränkischen Metropole und Studentenstadt gingen am Samstag, 18. Februar 2017, weit über 2500 Menschen gegen rund 160 von der Kleinstpartei „Der dritte Weg“ mobilisierte Neonazis auf die Straße. Zur Gegen-Demonstration hatte das Bündnis „Würzburg lebt Respekt – Kein Platz für Neonazis“ aufgerufen.

Auszug aus meiner Rede bei der Gegendemonstration

In Erinnerung an den vor einigen Monaten verstorbenen KZ-Überlebenden Max Mannheimer erinnerte ich in meiner Rede auf der Gegendemo an die Verantwortung, die wir für unsere Geschichte haben. Neben der Geschichtsumdeutung betreibt der „III.Weg“ eine massive Hetze gegen Migranten und Flüchtlinge… im vergangenen Jahr hatte er mit einer hetzerischen Postkartenaktion für böses Blut gesorgt. VertreterInnen aus Politik und Kirche wurden als „Unterstützer der volksfeindlichen Politik der Bundesregierung, die einen systematischen Austausch unseres Volkes mit art- und kulturfremden Ausländern vorantreiben“ aufgefordert, „das Land zu verlassen.“

Hört zu: Wir werden dieses Land nicht verlassen! Und wir werden den Ewiggestrigen weder Würzburg noch eine andere Stadt überlassen – und schon gar nicht die Geschichte! Nationalismus hat in Deutschland keinen Platz!

Diese drei Anfragen stellte ich an die Bayerische Staatsregierung zum III. Weg

 

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