19.Nov.2017

Mittendrin in Europa – zu Gast bei der Ackermann-Gemeinde

In Brünn, diskutierten wir u.a. mit dem früheren EU-Kommissar Spidla und der Chefin der Hans-Seidl-Stiftung, Frau Prof. Männle, über die Gefahr für Europa durch den Populismus. Dabei merkte ich zuvorderst an, dass man erst einmal definieren müsse, was denn „Populismus“ sei – für die Menschen verständlich sprechen oder etwa eine Sache durchsetzen zu wollen, ist per se nichts Schlechtes! Aber natürlich ist der um sich greifende Nationalismus eine Gefahr für Europa. Und da müssen wir gegenhalten – gemeinsam. Was ich in der Auseinandersetzung über Europa besonders bemängle, ist die Tatsache, dass man eigentlich nur noch reagiert – Feuer löscht. Europa muss demokratischer werden, damit die Akzeptanz bei den Menschen steigt. Danke an Martin Kastler und Matthias Dörr für die Einladung zur Ackermann-Gemeinde! Ein sehr wichtiger Dialog, der da stattfindet!

16.Nov.2017

Statt dem Nikolaus kommt Claudia  

Ab sofort  bin ich mit meinem BürgerInnenbüro in München präsent. Und zwar in der  Dreimühlenstraße 32 im Münchner Stadtbezirk 2. Wie in meinem Grünen Salon soll es Veranstaltungen geben – politisch, kulturell oder einfach ‚mal zusammentreffen. Ich freue mich drauf: Auftakt ist die Einweihung am 5.12. ab 17:00 Uhr. Ab nächster Woche ist das Büro von meinem Mitarbeiter Jan Erdmann besetzt. „Bei Themen die den BürgerInnen auf den Nägeln brennen, werde ich umgehend informiert und stehe gerne auch für Gespräche vor Ort zur Verfügung.“

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16.Nov.2017

Erinnerung: Solidarität mit den Opfern von Gewalt an Frauen am 17.11.

Am 25.11. ist Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen. Bei meiner ersten Veranstaltung zu dem Thema vor acht Jahren im Landtag rief der damalige Gast – diesmal ist sie als Referentin da, Monika Cissek-Evans dazu auf, die Männer aufzurütteln. Sie schlug deshalb vor, jede Frau solle zwei Männer mitbringen. Es ist noch Platz – kurzfristige Anmeldung unter buero@stamm-bayern.de. In diesem Jahr liegt mein Fokus auf dem Thema Flucht und Frauen, auch gerade wegen des Familiennachzugs, der in Berlin in Frage gestellt wird!  

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8.Nov.2017

Presseartikel Kreisauer Kreis: Die Lust an der Demokratie stärken!

Würzburg. Der demokratische „Kit“, der die Gesellschaft zusammenhält, ist nach Ansicht der kürzlich aus den Grünen ausgetretenen, derzeit fraktionslosen bayerischen Landtagsabgeordneten Claudia Stamm ernsthaft gefährdet: Zum Beispiel durch das neue bayerische Polizeiaufgabengesetz, nach Ansicht von Stamm eine grundgesetzwidrige Maßnahme der CSU-Regierung.

Stamm sprach auf Einladung des Matthias-Ehrenfried-Hauses und des „Würzburger Bündnisses zum Gedächtnis des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus“, dem verschiedene Würzburger Vereine angehören. Bei seiner Einführung erinnerte Gregor Wolf, Vorsitzender der Kreisau-Initiative e.V. an die zwölf Millionen Flüchtlinge, die Deutschland nach 1945 erfolgreich integrierte, als es durch Naziterror und alliierte Bomben buchstäblich „am Boden lag“: „Siebzig Jahre später sollen eine Million vor Krieg und Terror geflüchtete Menschen für eines der reichsten Länder dieser Erde angeblich unzumutbar sein“.  (mehr …)

5.Nov.2017

Fachgespräch am 17.11.2017 im Bayerischen Landtag: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen – Ein Grund zur Solidarität mit Frauen auf der Flucht

#Metoo macht gerade die Runde in den Sozialen Medien. Und das ist gut so! Gewalt gegen Frauen, ein Thema viel zu klein gehalten, total bagatellisiert! Ein Aufschrei tut not! Gewalt gegen Frauen – überall und ständig, bei uns, im Nachbarort, auf der ganzen Welt. Und selbstverständlich braucht es insbesondere unsere Solidarität, unseren Beistand für Frauen, die zu uns flüchten. Selbstverständlich bräuchte es ein besonders Augenmerk unserer Behörden für Frauen und ihre spezifischen Fluchtgründe. Wie sieht es aus für Frauen, wenn sie in ihren Herkunftsländern vergewaltigt wurden, vergewaltigt werden, weil sie lesbisch sind. Was ist, wenn Frauen in einer Unterkunft bei uns sexuell missbraucht werden? Wenn Frauen nach Deutschland verschleppt werden und hier zur Prostitution oder zur Arbeit im Haushalt gezwungen werden? Diese Frauen brauchen unsere Solidarität, diese Frauen verdienen es, dass Politik, unsere Regeln bei den Behörden und von der Politik gerahmte Unterstützung anders gestaltet wird. Was bedeutet es für Frauen und Mütter, wenn das Asylrecht um ein weiteres Mal ausgehöhlt werden soll? Wenn in Berlin sondiert wird, und der Familiennachzug für subsidiär Schutzbedürftige erweitertet wird.
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