12.Oktober 2016

Pressemitteilung: Queer-PolitikerInnen aus Bayern fordern mehr Haltung

Wir müssen gemeinsam homophoben Strömungen entgegen wirken!

RegenbogenfahneAnlässlich des heutigen Aufrufs des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland LSVD nach mehr Haltung erklärt die queerpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion in Bayern, Claudia Stamm: „Wir erleben bigotte Zeiten – auf der einen Seite haben wir viel erreicht in Sachen Gleichstellung, und auf der anderen Seite erleben wir Angriffe auf unsere weltoffene Gesellschaft durch Demonstrationen, die gegen Sexualkunde in den Schulen mobilisieren. Durch Gruppierungen, die ein rückwärtsgewandtes Verständnis vom Zusammenleben haben und gleichzeitig ein menschenverachtendes Gesellschaftsbild propagieren. Ganz im Sinne des Aufrufs des LSVD ist es gerade an uns Grünen, Haltung zu zeigen und jeglichen homophoben Strömungen entgegen zu wirken. Dafür stehe ich ein. All diejenigen, die eine emanzipatorische Grundhaltung haben, müssen zusammenstehen. Nur gemeinsam sind wir stark.“ Lange genug, so die Abgeordnete, sei dafür gekämpft worden, dass Familie in verschiedenen Formen gelebt werden kann. „In einer Familie übernehmen Menschen gegenseitig Verantwortung – und zwar unabhängig von der sexuellen Identität.“ Werner Gaßner, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.Grün.Bayern fügt hinzu: „Solange die Ehe nur Mann und Frau offen steht und solange Paare, Familien und Alleinstehende ohne Trauschein und deren Kinder rechtlich und finanziell benachteiligt sind, solange gibt es genug gute Gründe, die jetzigen Errungenschaften vor den Angriffen von Rechts zu verteidigen und die Verhältnisse weiter zu verändern. Wir engagieren uns als Grüne für eine weltoffene und emanzipatorische Gesellschaft – und das ist auch gut so!“

Antwort der Staatsregierung auf meine Anfrage zu den Richtlinien des Sexualerziehung
Pressemitteilung als PDF

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