30.September 2016

Jugend fördern statt ausbremsen: Wahrhafte Politik für junge Leute

14409472_10154472402413433_7500627448657146653_oJugendliche wollen sich sozial und politisch engagieren und ernst genommen werden. Ein zentraler Punkt ist hier die Forderung nach einer Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Landtags-, Bezirkstags- und Kommunalwahlen in Bayern.

[Bild: Besuch auf dem Stand des KLJB auf dem Zentralen Landwirtschaftsfest (ZLF) mit Maria Kurz und Oliver Kurz]

PM vom 30.09.2016
Zentraler Punkt: die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre
bei Landtags-, Bezirks- und Kommunalwahlen in Bayern.

«Jugendliche wollen sich sozial und politisch engagieren und ernst genommen werden», sagte die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion, Claudia Stamm, am Freitag in München. Allerdings fehlten ihnen die Möglichkeiten, um die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Gerade angesichts erstarkender rechtsextremer, rechtspopulistischer oder salafistischer Kräfte sei es wichtig, mit Projekten die Demokratie zu unterstützen – laut Stamm ein wichtiges Mittel gegen Politikverdrossenheit und niedrige Wahlbeteiligungen.

Um jungen Menschen mehr Teilhabe zu ermöglichen, soll außerdem die politische Bildung in den Lehrplänen bayerischer Schulen ausgebaut werden. Dazu kommt die Förderung außerschulischer Politikprogramme. «Jugendarbeit unterstützt die politische Bildung», sagte Maria Kurz,  Landesgeschäftsführerin der Katholischen Landjugendbewegung. Sie forderte deshalb eine bessere Unterstützung für die Jugendarbeit von
Jugendbildungsstätten, Jugendringen und -Verbänden.

2008 hatte eine Kommission bereits Handlungsempfehlungen an die bayerische Politik herausgegeben. Es zeigte sich, dass in vielen Bereichen der Jugendpolitik Handlungsbedarf besteht. Mit dem Antragspaket will die Grünen-Landtagsfraktion einige der Punkte angehen.

Landtags-Grüne und Katholische Landjugend Bayern sehen Jugendpolitik als Stiefkind der CSU-Regierung

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