28.April 2016

„Jung sein in Bayern“ – Wer interessiert sich für die Jugend?

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Drei Jahre hatte eine Jugendenquete in der vorletzten Legislatur gut und produktiv zusammengearbeitet. Das ist schon eine Weile her – deswegen wollten wir jugendpolitische SprecherInnen eine Anhörung – ursprünglich auch einmal gemeinsam – doch ich will nicht bei den Lippenbekenntnissen bleiben! Deswegen haben wir das Thema ins Plenum gehoben…

Der über 200 Seiten starke Abschlussbericht der Kommission vom Juli 2008 enthält jede Menge konkreter Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Jugendpolitik in Bayern. 200 wertvolle Seiten! 25 Seiten mit über 100 Empfehlungen – hier geht es um Werteorientierung, Politikbegeisterung, Integration der nachkommenden Generationen, gesellschaftliche Teilhabe, ehrenamtliche Arbeit, Angebote der Jugendhilfe, außerschulische Jugendbildung, verbandliche Jugendarbeit, aber auch um die Angebote der offenen Jugendarbeit in Bayern. Die Opposition ist sich einig: sieben Jahre nach Vorlage des Berichtes ist es höchste Zeit für eine politische Bilanz zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen. Wir brauchen eine Anhörung, gemeinsam mit den damals an der Kommission beteiligten Experten, Organisationen und Verbänden. Nicht nur, um deren Arbeit zu schätzen und zu würdigen! Die Anhörung bietet Gelegenheit, umfassend Bilanz zum Status Quo der bayerischen Jugendpolitik zu ziehen.

Im letzten Antrag fordern wir Grüne von der Staatsregierung, den eigentlich schon für die letzte Legislaturperiode von der Jugendenquete geforderten Bericht über die Umsetzung der Empfehlungen nun endlich zu liefern. Unser Antrag wurde abgelehnt. Schauen Sie sich die lebhafte Debatte an – ich finde es lohnt sich!

Weitere Infos:
Meine Plenarrede zu unseren Anträgen zur Jugend-Enquette
Pressemitteilung: Landtagsgrüne fordern Anhörung zur Jugendpolitik
Dringlichkeitsantrag vom 24. Februar 2016
Antrag vom 08. März 2016

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