14.Februar 2016

Toleranz lernen in einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SOR-SMC)

Es erfordert Mut, sich gegen Ausgrenzung, Intoleranz und Rassismus zur Wehr zu setzen. Am besten gelingt das gemeinsam in einer Gruppe, in einer Klasse, in einem Schulverbund. Und deshalb gibt es das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ich bin stolz ein Teil dieses größten deutschen Schulnetzwerks zu sein – als Patin von zwei teilnehmenden Schulen, dem Theodolinden Gymnasium und dem Gymnasium in Kirchheim.

Gymnasium Kirchheim

Gymnasium Kirchheim



Mittlerweile machen über 370 Schulen das SOR-SMC Netzwerk in Bayern stark gegen jede Form von Diskriminierung – und damit stehen weit mehr als 300.000 SchülerInnen für ein couragiertes Zusammenleben in und außerhalb der Schule. Eine so gute und nachhaltige Präventionsarbeit an Schulen scheint immer wichtiger zu werden. Sie stärkt Kinder und Jugendliche, vermittelt Werte wie Menschlichkeit und Gemeinsinn, fördert Zivilcourage und soziales Engagement, sensibilisiert für Stammtischparolen und Alltagsrassismus, beides Nährboden für Rassismus und Hass. Denn was oft mit scheinbar harmlosen Bemerkungen anfängt, kann schnell umschlagen in eine Form von Diskriminierung – nicht nur wegen der Hautfarbe oder der Herkunft, sondern eben auch Benachteiligungen, die man vielleicht hat, weil man eine Frau ist, weil man Muslim ist, weil man sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt oder weil man behindert ist.

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