25.November 2014

Neue Wege im Tourismus statt Schneekanonen!

„Das Prognostizieren von Minusgraden, die künstliche Beschneiung in allen Höhenlage garantiert, wird das Problem sicher nicht an der Wurzel packen. Der Klimawandel und der bereits erkennbare, damit verbundene Temperaturanstieg wird den Betrieb von Schneekanonen durchaus beeinträchtigen. Die Beschneiung wird noch höchstens 15 Jahre funktionieren, das bestätigen zahlreiche Experten und Studien.

Statt Steuergelder in Schneekanonen und Naturzerstörung zu stecken, fordern wir Grüne ökologische, nachhaltige Tourismuskonzepte. Wir brauchen neue Wege im Tourismus statt Schneekanonen! Dies haben wir auch mit unserem heutigen Änderungsantrag zum Doppelhaushalt 2015/2016 zur Förderung von Bergsteigerdörfern im Haushaltsausschuss gefordert, der leider gerade eben abgelehnt wurde. Wenn wie hier ökologisch sinnvolle Projekte wie Bergsteigerdörfer aus ideologischen oder durchaus lösbar formalen Gründen abgelehnt werden, kann man wirklich nicht verstehen, dass sich die bayerische Staatsregierung Klima- und Umweltschutz so selbstherrlich auf die Fahne schreibt. Wenn das Wirtschaftsministerium will, gäbe es genügend Möglichkeiten Projekte zu den Bergsteigerdörfern zu fördern, z.B. eine eigene Internetpräsenz wie in Österreich oder einen Werkvertrag für ein Beratungsteam.“

 

Und hier noch die Meinung unseres tourismuspolitischen Sprechers Ulli Leiner: Zweifel an Rentabilitätsstudie der Liftbetreiber 

 

(MS)

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