13.Oktober 2014

Sudelfeld-Verbauung: unökologisch und unökonomisch 

Aller Selbstbeweihräuscherung zum Trotz bleibt die Verschandelung des Sudelfelds eine völlig überstürzte Baumaßnahme
Zur Pressekonferenz des Tourismusverbands „Alpen plus“ am 13.10. erklärt Claudia Stamm, haushaltspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen:
„Das Hurra der Verantwortlichen vor der neuen Ski-Saison am Sudelfeld ist unverständlich. Die massiven Eingriffe in die Landschaft sind nicht umkehrbar. Angesichts des Klimawandels, der die Region noch maximal 15 Jahre für Wintersport geeignet macht, wird mit den vorgesehenen Steuermitteln für Beschneiungsanlagen Geld zum Fenster herausgeworfen, für die weiterhin nicht mal ein Förderbescheid vorliegt. Statt darauf zu setzen, sollten die Verantwortlichen umdenken und auf den nachhaltigen Sommertourismus setzen. Sie brüsten sich nun damit, dass der Beschneiungsteich wegen seiner geringen Fläche ökologisch sensibel realisiert werde. Dabei ist gerade seine Standsicherheit sicher ein eklatanter Schwachpunkt des Projektes. Sie wird von Gutachtern als gerade ausreichend eingestuft, der Sicherheitspuffer scheint nicht allzu groß zu sein. Da bleibt zu hoffen, dass keine außergewöhnlichen oder unvorhersehbaren Ereignisse wie Muren oder Schlammlawinen eintreten.“
(Text: HLa)
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