21.Mrz.2014

Wer die Wahl hat, wählt Grün! ;-)

Auch wenn erst langsam die Freude hochkommt: Wir Grüne haben nach der Kommunalwahl allen Grund zur Freude! Wir haben in vielen Städten, Gemeinden und Kreistagen spürbar zugelegt. Besonders erfreulich ist das Ergebnis von Sabine Nallinger, die einen super und erfrischenden Wahlkampf hingelegt hat. Kompliment an sie und ihr Team. Sabine war das Gesicht, das der Flut an Wahlplakaten auf den Münchner Straßen etwas erfrischendes gab. Grundlage für dieses tolle Ergebnis ist aber auch die jahrelange Arbeit, die sich in München jetzt auszahlt! Unaufgeregt ehrlich, ökologisch und nah am Menschen, das ist Grüne Kommunalwahl – mit dem verbesserten Wahlergebnis für uns Grüne muss die Grüne Handschrift in München jetzt sicherlich noch erkennbarer werden. Darauf freue ich mich ;-).

Auf dem Land sind wir oft die zweit-stärkste Partei, die SPD liegt teils unter 10 Prozent. Eines ist klar: Grün wächst von unten – stetig und nachhaltig! Was wir jetzt leisten müssen: Wir müssen solche in unseren Reihen Frauen und Männer suchen, unterstützen und aufbauen, denen Bürgerinnen und Bürger ein Amt als BürgermeisterIn oder LandrätIn zutrauen.

An dieser Stelle noch meinen herzlichsten Glückwunsch an meine ehemalige Landtagskollegin Susanna Tausendfreund in Pullach, der ich viel Erfolg in der Stichwahl wünsche. Ich glaube, dass Pullach Grün wird ;-). Und ebenfalls einen Riesen-Erfolg bescherte „der mit dem unaussprechlichen Namen“ im Landkreis Miesbach: viel Erfolg für die Stichwahl auch für Wolfgang Rzehak! Noch eine Anmerkung außer Konkurrenz: Gratulation an Ulrich Maly – dank ihm geht Nürnberg trotz fast schön rührender Pflege durch den Heimatminister Söder triumphal an die SPD!

Doch eine Sache gibt es noch, die quer durch Bayern erschreckend ist und uns allen zu denken geben sollte: eine Wahlbeteiligung von etwas mehr als 40% vielerorts! Da gibt es einiges zu tun, und zwar quer durch die Parteienlandschaft…

10.Mrz.2014

Anja Berger und Claudia Stamm nehmen den Spaten selber in die Hand

Aktion für bezahlbaren Wohnraum in München

Zusammen mit der Münchner Stadträtin, Anja Berger, und Carmen Dullinger-Oswald, Mitglied im Bezirksausschuss, nahm Claudia Stamm zur Mittagszeit vor der Post in der Tegernseer Landstraße den Spaten symbolisch selber in die Hand und zeigten, wie Grüne Wohnungspolitik geht. „Denn schon heute ist Wohnraum in Giesing und in ganz Bayern knapp und teuer,“ weiß Claudia Stamm, MdL. „Diese Situation aber wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch weiter verschärfen.“ führt Anja Berger weiter aus. „Auf dem Wohnungsmarkt passen Angebot und Nachfrage immer weniger zusammen, die Verteuerung durch Spekulation von Wohnraum steht im deutlichen Missverhältnis zu den oft stagnierenden Einkommen zahlreicher Bevölkerungsgruppen,“ weiß Carmen Dullinger-Oswald nur zu gut aus ihrer Arbeit aus dem Bezirksausschuss.

4.Mrz.2014

Rede zur Eröffnung der Grenzgänger Theatertage

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.“ Oscar Wilde (1854 – 1900)
Ein besseres Zitat für diese Theatertage kann man kaum finden.
Eigentlich sollte man nicht gesondert hervorheben, dass Menschen mit verschiedenen Behinderungen dieses Projekt ausmachen. Worin liegt der Unterschied, ob ein Sehender einen Blinden spielt, oder umgekehrt? Das alles sind Gedanken, die sich Anette Spola, die Gründerin, sicher schon mehrfach selbst gestellt hat.
Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Arbeit!

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Nach der UN-Konvention wird Behinderung nicht länger als körperliches, psychisches, oder mentales Defizit verstanden, sondern als ein soziales Verhältnis aufgefasst. Behinderun entsteht erst bei der Interaktion von Menschen mit Beeinträchtigungen und durch umwel- oder einstellungsbedingten Barrieren, die sie an einer gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern Erst dadurch werden Menschen behindert.Der Abbau von Barrieren und die Ermöglichung von Teilhabe sind also das, was wir zur Aufgabe haben. Aus einem defizitorientierten Verständnis von Behinderung folgt eine Politik der Fürsorge; aus dem Verständnis der Vereinten Nationen von Behinderung folgt eine Politik der Inklusion!
Gleichberechtigte Teilhabe umfasst nicht nur wichtige Lebensbereiche wie Bildung, Wohnen oder Arbeit, sondern eben auch die Teilnahme am kulturellen Leben. Dabei geht es aber nicht um den Zugang zu den Veranstaltungen, also zu Film-, Theater- oder Konzerten, sondern auch um die eigene Entfaltung der kreativen, künstlerischen und intellektuellen Potenziale von Menschen mit Behinderungen. „Anderssein“ wird so als Bereicherung der Gesellschaft erfahren. Und Anderssein bereichert uns alle! Vielfalt bereichert uns alle!
Die Grenzgänger-Theatertage sind genau hierfür ein Beispiel für den Abbau von Barrieren und eine gelebte Inklusion. Behinderte und nicht-behinderte Akteure, psychisch Kranke, ihre Therapeuten, blinde Menschen und Sehende, Gehörlose und Hörende, stehen beim Grenzgänger-Festival ganz selbstverständlich gemeinsam auf einer Bühne.
Dieses Mal gibt es ja noch besonderen Grund zu feiern: Die Grenzgänger kommen zum 5.Mal! „Kunst ist grenzenlos“ Deswegen wünsche ich Ihnen heute mit „Fransen im Kopf“ und mit „Landschaft mit Stühlen“ einen schönen Theaterabend und eröffne hiermit das Festival.

Mehr Infos: Hier