30.Januar 2014

Ursachenforschung im Bayerischen Landtag zu den Störungen der Meridian-Züge

Claudia Stamm, MdL mit Markus Ganserer, MdL: Schweres Brot für die Pendler

Die grüne Landtagsabgeordnete Claudia Stamm (Stimmkreis Rosenheim-Ost) sagte anlässlich der heutigen Sitzung im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages zu den Problemen auf der von der Bayerischen Oberlandbahn betriebenen Eisenbahnverbindung München – Rosenheim – Kufstein/Salzburg: „ Die Zugausfälle und Störungen auf der Verbindung München-Salzburg waren schweres Brot für die Pendler. Veolia sollte ähnlich wie die Deutsche Bahn im Werdenfels darüber nachdenken, zumindest die Abo-Kunden mit dem Preis für einen Monat zu entschädigen.“

Nach dem holprigen Start der Meridian-Züge versprachen die Betreiber der bayerischen Oberlandbahn heute im Wirtschaftsausschuss Verbesserungen. Verspätungen und Ausfälle, die vor allem durch verspätet oder nicht gelieferte Züge verursacht wurden, sollen durch die sukzessive Lieferung der neuen Züge bis Ende des zweiten Quartals der Vergangenheit angehören.

Der grüne Landtagsabgeordnete Markus Ganserer hatte einen Berichtsantrag gestellt, zu dem es heute eine Aussprache im Ausschuss gab: Einen Bericht zum Meridian und zur Werdenefelsbahn gaben heute der Geschäftsführers der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), Dr. Johann Niggl und der Abteilungsleiters Verkehr des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr, Hans-Peter Böhner.

Markus Ganserer, MdL, Sprecher für Mobilität und Vertreter der Grünen Fraktion im Wirtschaftsausschuss:„Das Problem, dass beim Start eines neuen Wettbewerbsprojektes die bestellten Züge nicht fahren können, weil sie noch keine Zulassung vom Eisenbahn Bundesamt haben, erleben wir nicht zum ersten mal. Hier ist die Staatsregierung gefordert, darauf hin zu wirken, dass das Zulassungsverfahren vereinfacht wird.“ Eine weitere Lehre aus der Misere könnte sein, dass die BEG eigene Züge anschafft, dann könnte der Freistaat auch selbst entscheiden welchen Sitzplatzkomfort die Züge haben sollen.

Die haushalts- und jugendpolitische Sprecherin Claudia Stamm: „Ursachenforschung zum Meridian ist richtig und wichtig, aber sie muss auch Ergebnisse bringen. Erstaunlich, dass die BEG jetzt erst überdenkt, zukünftig einen Fahrplanwechsel eben nicht gerade eben im Winter durchzuführen. Man kann hoffen, dass bis spätestens Ende Juni alle Probleme mit den Meridian-Zügen behoben sind, wie angekündigt wurde- bis dahin vergehen noch viele Monate. Die Betroffenen werden diese Monate genau zählen.“

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