19.November 2013

Das Amerikahaus ist noch nicht gerettet

Einladung zur Pressekonferenz

Die Oppositionsfraktionen im Bayerischen Landtag sehen für das Münchner Amerika Haus Gefahren und erheblichen Klärungsbedarf. Sie üben deutliche Kritik an den Plänen der Staatsregierung. Isabell Zacharias, kulturpolitische Fraktionssprecherin der SPD, findet klare Worte: „Das Amerika Haus ist mitnichten gerettet. Die seit Jahrzehnten bewährte Kulturinstitution entwickelt sich zur geschlossen Staatseinrichtung.“

Claudia Stamm, haushaltspolitische Sprecherin der Grünen, verdeutlicht: „Es wird nicht ersichtlich, was die neue Gesellschaft machen soll, was der Verein nicht auch hätte erledigen können. Die Staatsregierung aber kann jetzt als alleiniger Gesellschafter deutlich schneller und einfacher Einfluss nehmen. Problematisch ist die Frage, wer den Bauunterhalt zu tragen hat oder grundsätzlich für den Erhalt der Immobilie verantwortlich ist.“

Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, sieht insbesondere auch in dem geplanten Einzug der Münchner Sicherheitskonferenz in das Amerika Haus ein Problem: „Ich sehe nicht, wie hierfür die nötige Sicherheit hergestellt werden kann. Außerdem wird das Haus damit endgültig keine offene Einrichtung für Bürger mehr sein.“

Es zeigt sich, dass der Jubel über die vermeintliche „Rettung“ des Amerikahauses offenbar verfrüht war, die aktuellen Pläne sind aus Sicht von SPD, FREIEN WÄHLERN und Grünen jedenfalls nicht akzeptabel. Welche Vorschläge die Abgeordneten für die Zukunft des Amerikahauses haben, werden Ihnen Isabell Zacharias, Prof. Dr. Michael Piazolo und Claudia Stamm auf einer gemeinsamen Pressekonferenz vorstellen:

Donnerstag, 21. November 2013, 11.00 Uhr
im Bayerischen Landtag, Maximilianeum
Altbau PK-Raum AB 211

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