27.Aug.2013

Liebe ist ein Menschenrecht

Queer Amnesty im Gespräch mit Grünen-Abgeordneten Claudia Stamm und Reggae-Experten Markus Hautmann beim Chiemsee Reggae Summer

Unter dem Motto „Liebe ist ein Menschenrecht“ präsentierte sich die Schwulen- und Lesbenorganisation Queer Amnesty beim 19. Chiemsee Reggae Summer vom 23. bis 25. August. Auf Einladung der Veranstalter klärten Mitarbeiter von Queer Amnesty an den drei Festivaltagen die Besucher über Diskriminierung und Missachtung der Rechte von Homosexuellen in Jamaika und anderen Ländern der Welt wie Russland, Afrika oder arabischen Staaten auf.
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Bei der Pressekonferenz am Sonntagmittag, 25. August zeigte sich Alexander Weiker von Queer Amnesty über die Zusammenarbeit mit dem Chiemsee Reggae Summer sehr erfreut und wies daraufhin, dass viele Festivalbesucher großes Interesse an diesen Themen zeigten. Die Zusammenarbeit der Schwulenorganisation und dem CRS geht zurück auf die Initiative von Claudia Stamm und CRS-Veranstalter Martin Altmann, die vor eineinhalb Jahren bei einem Fachgespräch im Bayerischen Landtag aufeinander trafen und spontan eine Kooperation beschlossen.

Ziel der Zusammenarbeit war und ist es, Künstler mit homophoben Liedgut nicht einfach auszugrenzen, sondern einen Bewusstseinsprozess bei Künstlern und Fans gleichermaßen anzustoßen, um sie für die Rechte von Schwulen und Lesben, insbesondere in Jamaika, zu sensibilisieren. Markus Hautmann zog bei dem Gespräch auch eine positive Bilanz und wies darauf hin, dass homophobe Texte im Reggae generell rückläufig seien und jamaikanische Künstler auf europäischen Bühnen keine homophoben Texte mehr singen dürften. Als geradezu revolutionären Schritt bezeichnete er die Aussage der jamaikanischen Premierministerin, die sich vorstellen könne, auch für Schwule einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Die Grünen-Abgeordnete Claudia Stamm zog ebenfalls eine positive Bilanz der Zusammenarbeit und machte deutlich, dass sich eine politische Diskussion immer lohne. Dennoch mahnte sie an, dass weitere Schritte folgen müssten und äußerte den Wunsch mögliche Deutschland-Auftritte von Künstlern kritisch zu würdigen, die zwar in Europa der Homophobie abschwören, diesen Kodex aber auf Jamaika ignorieren. Dass eine Einstellungsänderung bei den Jamaikanern, in deren Kultur Schwulenfeindlichkeit noch weit verbreitet ist, nicht von heute auf morgen gelingen kann, ist allen Beteiligten klar. Für dieses Ziel werden sie auch im Jubiläumsjahr 2014 – dann feiert der CRS 20. Geburtstag – kämpfen.

Pressemitteilung von
CRP Konzertagentur GmbH
Gabelsbergerstraße 6
83308 Trostberg
Telefon +49 (0)8621 8188
maria@chiemsee-reggae.de

26.Aug.2013

Sabine Sauter

Ich bin überzeugte „STAMM-Wählerin“, weil – Claudia Politik auf eine einzigartig erfrischende und authentische Art und Weise im Bayerischen Landtag und bürgernah „vor Ort“ vermittelt. Sie hat dadurch bisher viel bewegt und erreicht.

26.Aug.2013

Peter Priller, Bad Tölz, München, Diplomtheologe/Sozialarbeiter

Ich bin Stammwähler, weil sich Claudia Stamm im Landtag und in der Gesellschaft konsequent für die Interessen der LGBTI-Community (Lesben, Schwule, Bis, Transgender, Intesexuelle) eingesetzt hat durch Anträge, Anfragen, präsenz. Wer sich für uns eingesetzt hat, sollte auch von uns (und unseren freunden) gewählt werden.

26.Aug.2013

Thorsten Geerken

Claudia kennt mich als alten Sozi… und gemeinsam können wir es schaffen! Mir ist es wichtig, dass sie wieder dem neuen Landtag angehört –
 sie macht Bayern lebendiger, bunter, liebenswerter, gerechter… Ihre Politik & ihr Einsatz sind ausgleichend und auf mehr Gerechtigkeit ausgerichtet – 
besonders was die Akzeptanz & Gleichstellung der Lesbisch-Schwulen-Trans-Community angeht! Danke Claudia…und weiter so !!!

26.Aug.2013

Karin Lampart, Markt Schwaben, Journalistin

Ich bin Stamm-Wählerin, weil sie mich mit ihrer Sachkompetenz, ihrer politischen Intelligenz und ihrer ehrlichen, offenen und engagierten Arbeitsweise überzeugt hat.