28.Apr.2013

Ein Ortstermin auf 4,2 Kilometern

Dazu lud die ProBahn Ortsgruppe Wasserburg alle ein, die sich ein Bild vom Zustand der Altstadtbahn machen wollten

Zu einem „bewegten Ortstermin auf 4,2 Kilometern“ lud die PRO BAHN Ortsgruppe Wasserburg am Samstag ein. Vertreter von Politik und Presse sowie die interessierte Öffentlichkeit konnten sich dabei ein Bild vom tatsächlichen Zustand der Altstadtbahn machen.

Dabei wurde klar: Eine Reaktivierung der Strecke ist möglich, bedeutet aber noch viel Arbeit für das Konsortium, das die Bahnlinie übernehmen möchte. Wasserburg – Bei eher ungemütlichem Wetter machten sich die fast 80 Teilnehmer der Streckenwanderung vom Reitmehringer Bahnhof aus auf den Weg entlang der Schienen in die Altstadt. Dabei waren die Abgeordneten Maria Noichl (MdL) und Ewald  Schurer (MdB) von der SPD, Claudia Stamm (MdL) von den Grünen, sowie Wasserburgs Erster Bürgermeister Michael Kölbl und mehrere Stadtratsmitglieder. Die Vertreter des Konsortiums Andreas Braun (Fa. Bayernbahn), Walter Neumayer (Fa. Innrail) und Norbert Moy (PRO BAHN Oberbayern) erklärten bei den einzelnen Stationen der Wanderung, wie sie sich die Sanierung der Strecke vorstellen. Dieses Konsortium, dem auch noch die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) aus Bonn angehört, möchte die Altstadtbahn übernehmen und geht von Sanierungskosten in Höhe von maximal 1,5 Millionen Euro aus.

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26.Apr.2013

Zu Gast im AZ-Cafe der Abendzeitung München

Wunderschönes Wetter im wunderschönen Viertel. Wenn dann noch so viel Grün sprießt, ist die Arbeit fast vergessen. Trotzdem wurde es im Gespräch mit der Abendzeitung München (vertreten durch Frau Annette Zoch) auch konkret: Die Mietpreis Erhöhungen, die viele BürgerInnen auch im grünen Salon immer wieder beklagen oder die schlechte Verkehrsplanung gerade in Giesing und der Tegernseer Landstraße. Landespolitisch wurde es dann noch bei Georg Schmid, „er hat das einzig richtige getan“, und im Fall Hoeneß. „Gerade für Jüngere ist er ja ein Vorbild, das ist neben dem Diebstahl an allen, besonderes schlimm.“
Kleiner Tipp für Kulturfreunde heute Abend: Friedrich Ani liest im AZ-Cafe im Café Giesing.

Abendzeitung München und Claudia Stamm
(Foto: Abendzeitung München)

25.Apr.2013

Girls‘ Day, Boys‘ Day: Das Ungewohnte alltäglich werden lassen

Claudia Stamm für neutralen „Gender Day“

Anlässlich des Girls‘ Day, der am heutigen Donnerstag bundesweit begangen wird, erklärt Claudia Stamm, gleichstellungspolitische Sprecherin von B90/ Die Grünen im Bayerischen Landtag:

„Die Idee, Mädchen für so genannte Männerberufe zu begeistern, ist grundsätzlich erst einmal nichts Schlechtes. Aber die Aufteilung in Girls und Boys Days manifestiert die Geschlechtertrennung, statt sie aufzuweichen. Richtig wäre, von einem Gender Day zu sprechen und Arbeitsplätze grundsätzlich als geschlechtsneutral anzusehen. Längst zeigt sich, dass Werben für einen Berufsstand allein nicht hilft. Studien des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigen, dass das Klischee ‚Mädchen werden Friseurin, Jungs reparieren Autos‘ immer noch zutrifft. Und leider hat sich mit dem eigens entwickelten und geförderten Projekt nur wenig gewandelt. Wir müssen die Betriebe ermuntern, ihre Scheuklappen abzulegen und uns bemühen, das Ungewohnte alltäglich werden zu lassen! Durch das Grüne Gender-Parlament wird nun auf meine Initiative hin die Staatsregierung aufgefordert, über die systemisch bedingte Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern – den so genannten Gender Pay Gap – Bericht zu erstatten. Die Verdienstlücke liegt in Bayern aktuell bei 25 Prozent und damit – wie immer- über dem Bundesdurchschnitt.“

23.Apr.2013

Nachtragshaushalt: Staatsregierung arbeitet mit ungedeckten Wechseln

Claudia Stamm: Einsparungen im Haushaltsvollzug sind nicht gesichert

Die Ankündigung der Staatsregierung war großspurig: Im Rahmen des Nachtragshaushalts 2013/2014 sollten 200 Millionen Euro „im Haushaltsvollzug“ eingespart werden. Die haushaltspolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Claudia Stamm, wollte es genauer wissen und fragte nach: „In welcher Form, wann und in welchen Aufgabenbereichen soll gespart werden?“ Die Antwort des Finanzministers empfindet sie als „ziemlich dreist“.
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23.Apr.2013

Wasser ist Menschenrecht

Filmvorführung „Water makes money“ in Traunstein

Wasser ist und bleibt ein Menschenrecht! Daran gab es bei der Filmvorführung von „Water makes money“ und der anschließenden Diskussion in Traunstein keine ZweiflerInnen! Wenn Abgeordnete im Bundestag aus Fraktionszwang gegen ihre eigene Meinung stimmen (wie ein FDP Abgeordneter zugab) und Unternehmen nur am Profit statt an der Qualität der Versorgung interessiert sind, müssen die BürgerInnen sich informieren und das Heft selbst in die Hand nehmen. Toll deshalb, dass so viele Menschen mit dem Film erreicht werden konnte.

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von links: Stefan Will (Geschäftsführer der Stadtwerke Traunstein), Marianne Penn (Stimmkreiskandidatin für den Bezirkstag) und Burgi Mörtl-Körner (Stadträtin in Traunstein)
(Fotos: Wolfgang Wörner)

Einen Bericht finden Sie auch hier.